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    Firma verkaufen in Österreich: Ablauf, Dauer und Kosten im Überblick

    26. September 2026 · Redaktion FirmenNachfolge

    Der Ablauf in sechs Schritten

    1. Vorbereitung. Unterlagen ordnen: Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre, Verträge, Mitarbeiterliste, Kundenstruktur. Je aufgeräumter die Zahlen, desto glaubwürdiger das Angebot.

    2. Unternehmensbewertung. Eine realistische Preisvorstellung ist die Basis jeder Verhandlung – dazu mehr in Wie viel ist meine Firma wert? sowie in unserem Grundlagenartikel zu Unternehmensbewertung: Die gängigsten Methoden.

    3. Exposé und Vermarktung. Ein anonymisiertes Kurzprofil (Branche, Region, Umsatzgrößenordnung, ohne Firmenname) macht die ersten Kontakte, ohne die Vertraulichkeit zu gefährden. Auf einem Marktplatz wie firmennachfolge.online erreichen Sie gezielt Personen, die aktiv nach einem Unternehmen suchen.

    4. Käufergespräche und Due Diligence. Ernsthafte Interessenten prüfen Finanzen, Verträge und Risiken. Erst danach wird der volle Firmenname offengelegt.

    5. Letter of Intent und Kaufvertrag. Die Eckpunkte werden schriftlich festgehalten, bevor Anwalt und Steuerberater den eigentlichen Kaufvertrag ausarbeiten – Asset Deal oder Share Deal, siehe dazu Asset Deal vs. Share Deal.

    6. Übergabe. Meist begleitet der bisherige Eigentümer den Nachfolger noch einige Monate, um Kunden- und Lieferantenbeziehungen zu übergeben.

    Wie lange dauert ein Firmenverkauf?

    In der Praxis sind sechs bis achtzehn Monate von der ersten Vorbereitung bis zur Unterschrift realistisch – bei kleineren Betrieben mit klarer Struktur eher am unteren, bei komplexeren Unternehmen eher am oberen Ende dieser Spanne. Wer frühzeitig plant, statt unter Zeitdruck zu verkaufen, erzielt in der Regel bessere Konditionen: Laut WKO wurden 2024 in Österreich knapp 7.800 Betriebe erfolgreich übergeben, Tendenz steigend (WKO).

    Was kostet ein Firmenverkauf?

    • Unternehmensbewertung: je nach Umfang einige Hundert bis wenige Tausend Euro, wenn sie von Steuerberater oder M&A-Berater erstellt wird.
    • Rechtsanwalt/Notar für den Kaufvertrag: meist auf Stundenbasis oder als Pauschale, abhängig von Komplexität.
    • M&A-Berater/Makler: üblich sind Erfolgshonorare von etwa 3–6 % des Verkaufspreises, oft gestaffelt nach der sogenannten Lehman-Formel.
    • Vermarktung: über einen Online-Marktplatz wie firmennachfolge.online entstehen deutlich geringere Kosten als über klassische Inserate oder exklusive Beratermandate.

    Fazit

    Ein Firmenverkauf ist kein Wochenendprojekt, aber auch kein unkalkulierbares Risiko, wenn man die Schritte kennt. Wer die Vorbereitung ernst nimmt, spart am Ende Zeit und Geld. Jetzt kostenlos inserieren oder zuerst passende Beispiele durchsuchen.