Firma verkaufen ohne Makler: Was Sie selbst erledigen können
28. September 2026 · Redaktion FirmenNachfolge
Ein M&A-Berater oder Firmenmakler kostet meist 3–6 % des Verkaufspreises – bei einem Verkaufspreis von 500.000 Euro also schnell 15.000 bis 30.000 Euro. Kein Wunder, dass viele Inhaber fragen: Geht das nicht auch selbst?
Was ein Makler eigentlich leistet
- Unternehmensbewertung und Preisfindung
- Erstellung eines professionellen, anonymisierten Exposés
- Zugang zu einem Netzwerk vorgemerkter Käufer
- Vorselektion und erste Gespräche mit Interessenten
- Verhandlungsführung bis zum Vertragsabschluss
Was Sie selbst übernehmen können
- Erste Preisorientierung: Mit den Methoden aus Unternehmensbewertung: Die gängigsten Methoden lässt sich eine grobe Preisspanne selbst ermitteln.
- Käufersuche: Über einen Online-Marktplatz wie firmennachfolge.online erreichen Sie potenzielle Käufer direkt, ohne Vermittlungsprovision.
- Erste Gespräche: Als Inhaber kennen Sie Ihr Unternehmen am besten – für das erste Kennenlerngespräch braucht es keinen externen Vermittler.
- Exposé selbst erstellen: Eine anonymisierte Ein-Seiten-Zusammenfassung (Branche, Region, Umsatzgrößenordnung, Mitarbeiterzahl) ist mit etwas Sorgfalt gut selbst machbar.
Wo professionelle Hilfe sich weiterhin lohnt
- Vertragsgestaltung: Der Unterschied zwischen Asset Deal und Share Deal (siehe Asset Deal vs. Share Deal) hat weitreichende steuerliche und haftungsrechtliche Folgen – hier sollte ein Rechtsanwalt oder Notar den Vertrag prüfen.
- Steuerliche Optimierung: Die Begünstigungen aus Betriebsübergabe: Steuerliche Begünstigungen in Österreich lassen sich nur mit korrekter steuerlicher Gestaltung tatsächlich nutzen.
- Komplexe Due Diligence: Bei größeren Unternehmen mit mehreren Gesellschaftern, Immobilien oder internationalen Kunden wird die Prüfung schnell zu umfangreich für Laien.
Das Risiko der Do-it-yourself-Lösung
Wer beim Verkaufspreis zu niedrig ansetzt oder rechtliche Fallstricke übersieht, verliert oft mehr, als ein Berater gekostet hätte. Ein bewährter Mittelweg: Marketing und erste Käufergespräche selbst übernehmen, für Vertrag und Steuern gezielt einen Experten punktuell hinzuziehen – statt ein volles Beratermandat zu vergeben.
Fazit
Ohne Makler zu verkaufen spart Geld, kostet aber mehr eigene Zeit und Sorgfalt. Jetzt kostenlos auf firmennachfolge.online inserieren und selbst entscheiden, wo Sie externe Hilfe hinzuziehen.